Referenten & Vorträge
Die Referenten und Vorträge der 5. Stuttgarter Wissensmanagement-Tage im Überblick
Exkurse
Martin Betschart, Ressourcing Akademie AG
Martin Betschart ist Experte für Erfolgs-Psychologie, Motivation und Menschenkenntnis. Seit 1985 haben über 250.000 Personen seine Vorträge und Seminare besucht. Er ist der Begründer von Ressourcing®. Im Jahr 2007 wurde er zum Trainer des Jahres gewählt. Er ist Vorstandsmitglied der GSA (German Speakers Association) und gehört zu den Top 100 Speakers. Martin Betschart ist ein sehr beliebter Dozent an Universitäten bzw. Fachhochschulen und bekannt für seinen mitreissenden und motivierenden Vortragsstil. Das Schweizer Fernsehen bezeichnet ihn als den Erfolgs-Trainer Nummer 1.
Vortrag: Wissensmanagement in Krisenzeiten - Die Geheimnisse des
Erfolges
- Wie Sie die momentane Situation für Ihren Erfolg nutzen können.
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Was Sie von den Supererfolgreichen lernen können.
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Wo die Gefahren und Fallstricke für den Misserfolg lauern.
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Wie Sie 2009 zum besten Jahr machen und eine neue Dimension erlangen.
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Wie Sie langfristig erfolgreicher und glücklicher werden.
Warum sind manche Menschen erfolgreicher und glücklicher als andere? Seit über 20 Jahren analysiert und erforscht Martin Betschart die Erfolgsprinzipien überdurchschnittlich erfolgreicher Menschen. Er hat die Geheimnisse entschlüsselt und gibt nun dieses Wissen weiter.
Edgar K. Geffroy, Geffroy Business Akademie GmbH
Business-Guru (managementbuch.de), Trendbrecher (Impulse) und Pionier mit Gespür für das Geschäft der Zukunft – international erfolgreich agierender Unternehmer, Berater, TOP-Speaker und Bestseller-Autor – Visionär, der aus Trends die Herausforderung für das Business von morgen erkennt und mit Kreativität und Konsequenz aus Ideen Geschäfte macht. Ideen, die nicht nur quergedacht, sondern auch sofort umsetzbar sind. Über 2.000 Auftritte vor mehr als 400.000 Menschen zu den Themen Clienting, Changement, Exnovation und Verkauf zeigen die Akzeptanz seiner Konzepte. Edgar K. Geffroy begeistert Menschen und regt mit seinem Ideenfeuerwerk zur persönlichen und unternehmerischen Veränderung an.
Vortrag: Die Wissensgesellschaft und der Triumph der Mitarbeiter
- Offenheit statt Marktforschung
- Keiner gewinnt alleine
- Wissensarbeiter statt Mitarbeiter
Wertvolles Wissen entsteht durch Kommunikation mit Kunden auf eine andere Art. Schneller als der Kunde heißt, dass Sie am meisten Geld mit Produkten und Dienstleistungen verdienen, von denen die Kunden noch nicht wissen, dass es diese von ihnen gibt. Dafür müssen Sie andere Wege gehen.
Markus Hofmann, MEMO-MIND Brainproducts GmbH
Markus Hofmann ist im besten Sinne des Wortes ein leidenschaftlicher Kommunikator. Er begeisterte mit seiner Form des Gedächtnistrainings bereits zehntausende von Menschen. Bekannt wurde er durch die Schottenwette bei „Wetten, dass …?“ und durch das Experten-Forum „Die Erfolgsmacher“ des Nachrichtenmagazins FOCUS. Süddeutsche Zeitung, die Stuttgarter Zeitung und die Frankfurter Rundschau zählen ihn zu den TOPSpeakern im deutschsprachigen Raum. 2006 wurde er mit dem Excellence Award für Trainer und Referenten ausgezeichnet. Zu seinen Kunden zählen namhafte Unternehmen wie Axel Springer, Audi, Bertelsmann, BMW, Deutsche Bank, Hexal, HypoVereinsbank, IBM, LBS, Lufthansa, McDonald’s, Siemens, zahlreiche Sparkassen u.v.m. Darüber hinaus ist Markus Hofmann seit 2006 als Lehrbeauftragter an der Steinbeis Hochschule Berlin sowie der Management-Universität St. Gallen in der Schweiz tätig. An der ZfU – International Business School hält er Vorträge zum Thema.
Vortrag: Wissensspeicher: Ihr Gedächtnis, das 8. Weltwunder
- Namen und Gesichter auf Dauer merken.
- Reden, Vorträge und Präsentationen frei halten.
- Durch Allgemein- und Fachwissen brillieren.
- Fremdsprachen und abstrakte Begriffe im Handumdrehen erlernen.
- Effizienter lernen und ca. 80 Prozent der Lernzeit einsparen!
Durch die Kombination von Spaß und Humor sowie dem interessanten und verblüffenden Know-how wird das Training des "Gedächtnismuskels" zum Impuls-Erlebnis für die Zukunft. In vielen praktischen Übungen wird erlebbar, welche außerordentlichen Leistungen auch Ihr Gedächtnis vollbringen kann. Erfahren Sie, wie Sie sich spielend Namen und Gesichter, Zahlenkombinationen sowie komplexe Sachverhalte merken können. Auch das Halten einer freien Rede, einer Präsentation oder das Abspeichern von Spickzetteln und Verkaufsargumenten wird in Zukunft kinderleicht. Die gezeigte MNEMO-Technik begeistert und gilt heute unter Experten als die ausgereifteste und praxisorientierteste Gedächtnistechnik. Sie kann sofort im Alltag angewendet werden.
Praxisberichte
Benno Ackermann, Credit Suisse Group
Benno Ackermann ist Senior Knowledge Manager bei der Credit Suisse. Er ist verantwortlich für die Methodik und der Implementation in die Prozesse der Bank. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Senior Knowledge Manager, Senior Consultant in E-Learning und Wissensmanagement sowie Coach mit den Schwerpunkten Knowledge Management (KM Strategie, Wissensidentifikation, Wissensweitergabe, Wissensbilanz, KM Systeme), Inhaltsvermittlung/Lernen (Blended Learning Strategie und Umsetzung, Curriculum entwickeln, Instructional Design, LMS) sowie Blended Knowledge Management (Kombination von E-Learning, konventionellen Lernmethoden und Wissensmanagement).
Vortrag: Wenn Mitarbeiter gehen... Wo bleibt ihr Wissen?
- Wissenslücken verursachen hohe Kosten. Wie können Sie vermieden werden? Optimierter Wissenstransfer ermöglicht Kostenoptimierung
- Erfahrungswissen lokalisieren, strukturien und weitergeben. Ein Framework in Theorie und Praxis
- Fokus auf die Nachfrage von Schlüsselpositionen/Teams in der Organisation: Experten und Führungskräfte
- Praxisbeispiele, konkrete Umsetzung, Erfarhungen anhand von über 60 durchgeführten Wissenstransfers
Anhand über 60 begleiteter und strukturierter Wissenstransfers von Schlüsselpersonen (Führungskräfte oder Experten) wurde die Nachfolge für Schlüsselpersonen in der Credit Suisse optimiert. Verlässt heute ein Schlüssel-Mitarbeiter das Unternehmen, wechselt intern den Arbeitsplatz oder bleibt sonst für längere Zeit geplant abwesend, klärt er gemeinsam mit seinem Vorgesetzten und einem Coach welche Aktivitäten und Funktionen auch für den Nachfolger oder Stellvertreter von Bedeutung sein werden. Nach dem Abzug des Aufwandes für diese Methodik bleibt eine beträchtliche "Netto-Verkürzung der Einarbeitungszeit" für den neuen Mitarbeiter.
PD Dr. Matthias Ballod, A&O-Akademie Ltd.
Dr. Matthias Ballod hat als Sprachdidaktiker im Bereich ‚Texttechnologien und Verständlichkeit’ promoviert und sich mit dem Schwerpunkt ‚Wissenstransfer’ habilitiert. Die Potentiale der Neuen Medien bei der Wissenskommunikation beschäftigen ihn im Kontext von Lehr-Lern-Prozessen in Bildungsinstitutionen, in Organisationen und Unternehmen. Er lehrt z.Zt. als Privatdozent an der Universität Halle/Saale. Als Unternehmensberater ist er auf Wissensmanagement und Prozessoptimierung spezialisiert. Informationskompetenz und Informationsökonomie sind Hauptthemen im Training und Coaching.
Vortrag: K3: Koordination, Kooperation, Kommunikation - Wie Wissensmanagement gelingen kann!
- Wann funktioniert der interne Wissenstransfer?
- Wann sind Teams produktiv und erfolgreich?
- Wie lassen sich Wissensprozesse gezielt verbessern?
- Wann und Wie wird Wissen zu einem Wertschöpfungsfaktor?
- Wie nutze ich Wissensressourcen unternehmensweit?
- Wie handhabe ich zu viele Informationen?
- Wie wandel ich Informationen in Wissen?
Diese und weitere Fragen werden auf verschiedenen Ebenen (unternehmensintern und - extern, medial und individuell) thematisiert. Die vielbeschworene Kollaboration in (virtuellen) Lern- und Arbeitswelten erweist sich in der Praxis als problematisch. Denn Kooperationsbereitschaft setzt voraus, dass alle beteiligten Akteure einen persönlichen Mehrwert sehen, die Abläufe optimal koordiniert sind und alle gemeinsam ein Ziel verfolgen. Das Fundament dafür bildet ein zweckmäßiger Wissensaustausch auf allen o.a. Ebenen – eine effektive und effiziente Kommunikation.
Gerfried Ferchau, Volkswagen AG
Gerfried Ferchau wurde zum Lehrer und Betriebswirt ausgebildet. Bei der Volkswagen AG ist er in der Projektleitung Vorstandsberichtswesen & Wissensmanagement tätig. Er ist als
Mitarbeiter in den Geschäftsbereichen Produktion, Vorsitzender des Vorstands, Personal sowie Konzernqualitätssicherung mit der Wissenssicherung bei Volkswagen vertraut.
Vortrag: Die drei "W's": Wissensmanagement, Wissensportal, Wikis - Prozessorientierung mit dem Wissensportal
Dieser Vortrag stellt das Portfolio des Wissensmanagements der Konzernqualitätssicherung der VOLKSWAGEN AG dar. Ausgehend vom Kundenbedarf werden die standardisieren Werkzeuge und Verfahrenweisen für einen prozessorientierten Wissensmanagementansatz vorgestellt.
Martin Fischer, fischertraining - Martin & Johanna Fischer GbR
Martin Fischer ist Dipl. Betriebswirt (FH) und kath. Theologe. Nach vielen Jahren als Führungskraft in internationalen Unternehmen arbeitet er seit 2001 als Unternehmensentwickler, Trainer und Coach im Bereich der Führungskräfteentwicklung. Neben der Tätigkeit für große Unternehmen ist Martin Fischer Referent an der Führungsakademie des Landes Baden-Württemberg und für das europaweit tätige Seiwert-Institut als Trainer und Berater tätig. Er ist verheiratet, hat 3 Kinder und lebt mit seiner Familie in Aichwald bei Stuttgart.
Vortrag: Wissen teilen heißt Macht teilen - Wann Mitarbeiter bereit sind, Wissen wirklich weiterzugeben
- Vertrauen ist der Anfang von allem
- Führungskultur und Offenheit
- Wozu Unternehmen ihre Mitarbeiter erziehen
- Der Change-Prozess hin zu einer offenen Kommunikationkultur anhand von Praxisbeispielen
Unternehmen können Wissensmanagement organisieren: technisch und organisatorisch. Aber funktioniert es damit? Martin Fischer sagt: Der Engpassfaktor ist letztlich der Mensch und seine Bereitschaft Wissen weiterzugeben. In seinem Vortrag beleichtet er dabei kritische Einflussfaktoren auf die "Variable" Mensch und zeigt Lösungswege zu einer offenen Wissenskultur auf.
Ausgehend von einem Studium der allgemeinen Rhetorik in Tübingen machte
sich Peter Flume nach kaufmännischen Tätigkeiten beim TÜV und einer regionalen
Leasinggesellschaft 1989 unter dem Namen RhetoFlu selbstständig. 1997 gründete
er mit Partnern das Unternehmenstheater VitaminT, welches sich seitdem mit dem
Thema Changemanagement national und international einen Namen gemacht hat.
Vortrag: Den Widerstand überwinden – die Akzeptanz erhöhen - Mit Unternehmenstheater die Bereitschaft zur Weitergabe von Wissen fördern
- Menschliche Hürden bei der Einführung von Wissensmanagementsystemen bearbeitbar machen
- Aus Beteiligten Betroffene machen
- Akzeptanz bei der kritischen Masse erreichen
- Vom Ratgeber zum Akteur - die Methode Changetheater
- Wege zu einer dauerhaften Akzeptanz
VitaminT – Theater und Training für Veränderung zeigt in einem theatergestützten Vortrag, wie sich mit der Großgruppenmethode des interaktiven Changetheaters die Widerstände individuelles Wissen der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen, in der Einführungs- und in der Nutzungsphase von Wissensmanagementsystemen gezielt bearbeiten lassen.
Dr. Parissa Haghirian, Sophia Universität Tokyo
Studium der Japanologie und Handelswissenschaften in Wien. Während des Studiums mehrjährige Tätigkeit in japanischen und europäischen multinationalen Unternehmen (TV Asahi, Accenture, Roland Berger Strategy Consultants). Nach Studienabschluss Universitätsassistentin an der Wirtschaftsuniversität Wien (Promotion 2003), danach Junior-Professorin an der Kyushu Sangyo University in Kyushu, Japan. Seit 2006 Associate Professor für Internationales Management an der Sophia University in Tokio, Japan. Neben ihrer Tätigkeit in Tokyo hält Parissa Haghirian Gastprofessuren an führenden Business Schools wie der Groupe HEC, Paris, Helsinki School of Economics und Keio Business School and Temple University in Tokio und ist als Unternehmensberaterin für westliche Unternehmen in Japan tätig.
Vortrag: Trends im japanischen Wissensmanagement - Wie japanische Unternehmen Wissen im 21. Jahrhundert managen
- Japan als Trendsetter im Wissensmanagement
- Veränderte Kommunikationsprozesse in japanischen Unternehmen
- Japanisches Wissensmanagement in Zeiten der Krise
- Neue, alternative Wissensmanagementkonzepte
Japan gilt als Vorreiter im Wissensmanagement. Implizites Wissen und
Wissenerschaffung durch Gruppenkommunikationsprozesse sind Hauptbestandteile
japanischer Wissensmanagementprozesse. Doch auch Japan verändert sich. Die
Wirtschaftskrise, Restrukturierungen sowie gesellschaftliche Veraenderungen
spiegeln sich auch im modernen Wissensmanagement wider. Nippons Unternehmen
reagieren mit unterschiedlichen Methoden auf diese Veränderungen und entwickeln
neue Instrumente und Prozesse um Wissen
effektiv zu managen.
Prof. Dr. Josef Herget, Donau-Universität Krems
Josef Herget leitert das Zentrum für Wissens- und Informationsmanagement an der Donau-Universität Krems. In diesem Zentrum werden 12 Masterstudiengänge angeboten, darunter auch der Master of Science in Wissensmanagement. Herget studierte Informationswissenschaft, Verwaltungswissenschaft und Betriebswirtschaft. Er war als Forscher und Hochschullehrer u.a. an der Universität Konstanz, Marmara Universität Istanbul und an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Chur, Schweiz, tätig. Im Rahmen seiner Beratungstätigkeit als Geschäftsführer einer internationalen Beratungsgesellschaft auf den Gebieten Technologietransfer, nationale Informationsinfrastrukturen, Informations- und Wissensmanagement wirkte er beispielsweise in Ungarn, Polen, Russland, Slowenien und der Schweiz. Herget war in mehreren europäischen und nationalen Forschungsprojekten leitend tätig. Professor Herget ist Vorstand im Hochschulverband für Informationswissenschaft und Mitglied zahlreicher Beiräte. Er ist Autor von über 200 Beiträgen und in zahlreichen Programm- und Herausgebergremien aktiv.
Isabella Mader, Donau-Universität Krems, IMAC Information & Management Consulting
Isabella Mader, MSc, ist als Unternehmensberaterin bei IMAC Information & Management Consulting tätig sowie sie als Vortragende an der Donau-Universität Krems mit den Schwerpunkten Wissens- und Informationsmanagement, Enterprise 2.0, Social Software und Personal Learning Environments. Sie betreut außerdem den postgraduialen Master-Lehrgang International Information & Communication Systems Management (MSc) als Lehrgangsleiterin. Zurzeit engagiert sie sich darüber hinaus in mehreren Forschungsprojekten.
Vor ihrer aktuellen Tätigkeit wirkte Frau Mader unter anderem im Bereich Methodologieentwicklung bei den Vereinten Nationen sowie in der Privatwirtschaft als Kommunikationsmanagerin.
Vortrag: Personal Learning Environment - Neue Konzepte zur persönlichen und beruflichen Weiterbildung durch den Einsatz von Social Software.
- Persönliches Wissensmanagement
- E-Learning
- Peer Learning
- Kompetenzentwicklung
- Social Software
Social Software eröffnet zahlreiche Möglichkeiten zum persönlichen Wissensmanagement. Für das Anwendungsgebiet der persönlichen bis hin zur organisationelen Lernumgebung wird ein Konzept entwickelt, dessen Bausteine beschrieben und einige Anwendungsszenarien vorgestellt. Als Werkzeuge in der Lernumgebung werden beispielhaft Wikis, Blogs, Social Bookmarking und ePortfolios verwendet. Der Einsatz dieser Lerumgebungen wird anhand mehrerer Fallstudien verdeutlicht. Zum einen in der universitären Lehre, zum anderen im betrieblichen Einsatz für einzelne Personen, aber auch Gruppen. Einige empirische Ergebnisse zum Nutzen der persönlichen Lernumgebungen beschliessen den Vortrag.
Wolfgang Holler, Haus Weilgut GmbH
Wolfgang Holler übernahm 1989 als gelernter Kaufmann im Alter von 24 Jahren die Haus Weilgut GmbH, einem Dienstleistungsunternehmen in Ettlingen bei Karlsruhe. Das Unternehmen war zu dieser Zeit im Bereich Hardware und Netzwerklösungen tätig. Er erkannte bald die Zeichen der Zeit und setzte mit IBM Lotus Notes auf Groupware-Lösungen. Seit 1989 bietet das Unternehmen Software-Lösungen und Dienstleistungen für CRM, Projektmanagement und Mind Map für Kunden weltweit an.
Vortrag: Von der Information zum Wissen - Vernetztes Arbeiten in einem Dienstleistungsbetrieb
- Interne Wissensorganisation und Kommunikation
- Erfolgreiche Umsetzung computergestützter Kunden- und Projektprozesse
- Umwandlung interner Informationen in Wissen für die Unternehmensplanung, -organisation und strategische Steuerung
- Organisation der Wissensarbeit am Beispiel der Haus Weilgut GmbH unter Verwendung eines
integrierten CRM-, Mind Map- und Projektmanagement-Systems auf Basis von Lotus
Notes.
Wolfgang Holler ist als Geschäftsführer selbst noch ganz nah am Kunden und setzt seit Jahren erfolgreich auf Wissens- und Projektmanagement. In seinem Beitrag zeigt er auf, wie in einem Dienstleistungs-Unternehmen die Wissensarbeit organisiert, wie computergestützt Prozesse gesteuert und alle Kunden- und Projektinformationen zentral dokumentiert und verwaltet werden. Der Teilnehmer erfährt, welche Tools und Technologien beim internen Wissensaustausch hilfreich sind und wie Projektmanagement so einfach sein kann wie telefonieren.
Georg Hrabanek, SWT Software Trading GmbH
Georg Hrabanek ist Geschäftsführer der SWT GmbH und im Vorstand der SWT-Gruppe. Er beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit den wesentlichen Entwicklungen am IT-Sektor und ist für die Markteinführung zahlreicher Softwaresysteme verantwortlich.
Schwerpunkt der letzten Jahre ist dabei der Aufbau einer schlagkräftigen Serviceinfrastruktur (SaaS), welche die automatisierte Nutzung webbasierter Informationen sicherstellt und bei vielen großen und internationalen Unternehmen im Einsatz ist.
Vortrag: Internet-Wissen nutzen - Anreicherung von Wissensmanagement-/IKT-Systemen durch Informationen aus dem Web
- Nutzen Sie das Internet/Web als weitere Informationsquelle, um externes Wissen mit internem zu kombinieren!
- Stehen Sie damit vor der Herausforderung, relevante externe Informationen zu finden und in Ihre IKT-Systeme zu integrieren?
- Kann der Zugang zur Nutzung des Webs über Services auf Basis leistungsfähiger Wrapper- und Extraktionssysteme erfolgen, deren Fokus darin liegt, einerseits Daten aus definierten Web-Quellen zu gewinnen und andererseits Informationen mit Hilfe von ontologischen und semantischen Prozessen in nicht exakt vorgegeben Sourcen zu recherchieren?
IT-Dienstleister ermöglichen es zunehmend, aktuelle Informationen aus dem Web über Markt, Wettbewerb und Kunden automatisiert zur Verfügung zu stellen. Die Informationsgewinnung wird auf die Anforderung des jeweiligen Unternehmens abgestimmt und kann von der Überwachung einzelner Sites bis hin zur Recherche in einer Vielzahl von Web-Quellen reichen (z.B. Web-Präsenz von Kunden und Wettbewerbern, Branchen- und Fachportalen, Preisvergleichs- und Bewertungsportalen, Online-Shops, etc.) Die extrahierten Daten werden in die erforderlichen Formate transformiert und zur Integration in die entsprechenden IKT-Systeme/Wissensdatenbanken zur Verfügung gestellt.
Tobias Knospe ist Experte in den Bereichen Wissensmanagement und intelligente Suchtechnologien. Er ist Geschäftsführer der empression GmbH in Mainz. Die empression GmbH betreut im Wirtschaftsraum EMEA führende Unternehmen u.a. aus den Branchen Telekommunikation, Automotive, Pharma, Finanzen und Technologie in den Bereichen Wissensmanagement, intelligente Informationssysteme, Business-Prozess-Management sowie Customer Relationship Management und Dokumentenmanagementsysteme. Zuvor war Tobias Knospe u.a. als EDV-Berater für die Landesbank Rheinland-Pfalz und für die Motorola Deutschland GmbH, sowie als Systementwickler bei dem Debis Systemhaus tätig.
Vortrag: Kommunikation und Kollaboration auf dem Prüfstand
Mit steigender Informationsflut und Komplexität wird es immer wichtiger, die richtige Information zur richtigen Zeit zur Verfügung zu haben. Und das Erfahrungswissen entsprechender Know-How-Träger steht uns nicht immer zu jeder Zeit bereit, so dass weitere kollaborative Tools wie Chat, Twitter, E-Mail, Telefon, Google Wave nicht unbedingt Abhilfe schaffen können. Des Weiteren verkürzt das hohe Kommunikationsaufkommen unsere Konzentrationsphasen im Arbeitsalltag, so dass uns für die Lösung komplexer Probleme immer weniger Freiräume zur Verfügung stehen.
Wie uns neue Techniken und organisatorische Ansätze dabei helfen können, kontrolliert zu Kollaborieren und neue Zusammenhänge aus bestehenden Informationstöpfen und von Wissensträgern zu Tage zu fördern, möchte ich Ihnen in diesem Vortrag vorstellen.
Florian Leinberger, Seitenbau GmbH
Florian Leinberger absolvierte an der Universität Konstanz den Diplomstudiengang Verwaltungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Informationsmanagement mit Gastsemestern in Potsdam und dem Matsunaga Institut auf Hawaii. Nach dem Studium war er 1996 einer der Mitbegründer der SEITENBAU GmbH. Seit 13 Jahren ist er dort nun geschäftsführender Gesellschafter. Er ist in dieser Funktion für den Geschäftsbereich „Portal-Lösungen“ sowie die von SEITENBAU entwickelte Portallösung „Intramo“ (www.intramo.de) verantwortlich. Als Berater und Projektleiter unterstützt er Organisationen aus dem privaten sowie öffentlichen Sektor beim Aufbau von Wissensportalen, u.a. die ProSiebenSat.1 Media AG, das Bundeskanzleramt, die Deutsche Rentenversicherung sowie die pronova BKK und BKK für Heilberufe.
Vortrag: Effizientes Wissensmanagement durch konsequente Personalisierung - Plädoyer für einen alten Hut
- Die gezielte Entwicklung einer organisationsweiten Personalisierungsstrategie
- Persönliches Wissensmanagement mit expliziten Personalisierungstools wie z.B. Wissensagenten
- Den „sanften Wissensdruck“ impliziter Personalisierungstools wie z.B. Pflichtmeldungen
- Die Kombination impliziter und explizierter Personalisierungsfunktionen
- Integration der eingesetzten Web 2.0-Instrumente in die Personalisierungsstrategie
Beim aktuellen Wirbel um Wiki, Web 2.0 und Co. wird oft völlig übersehen, dass es noch weitere, bereits in der Praxis bewährte Instrumente zur effizienten Verteilung von Wissen in Intranets und sonstigen Wissensportalen gibt. Diese werden aber vielfach noch nicht adäquat ein-, bzw. umgesetzt. Vor allem im Bereich konsequenter Personalisierung liegen in fast allen Organisationen noch ungeahnte Potentiale brach, die sich zudem mit Web 2.0-Tools erfolgreich kombinieren lassen. Der Vortrag von Herr Leinberger zeigt, unter anderem anhand von Praxisbeispielen, wie das Wissensmanagement via Webplattformen nachhaltig unterstützt werden kann.
Carsten Merkle, Sony Deutschland GmbH
Dipl.-Ing. (FH) Carsten Merkle studierte nach seiner Ausbildung zum Industrieelektroniker an der Fachhochschule Heilbronn Elektronik mit der Fachrichtung Datenübertragung. Seit 1998 arbeitet er bei der Firma Sony im R&D Bereich mit dem Schwerpunkt Embedded Systems. Neben seiner technischen Entwicklungsarbeit betreut er die Entwicklung und Einführung von Methoden zum strukturierten Wissenstransfer im Stuttgart Technology Center.
Anja Sarnitz, Universität Stuttgart
Dipl.-Gwl. Anja Sarnitz, BSc. studierte an der Berufsakademie Maschinenbau mit der Fachrichtung Fertigungstechnik und war im Anschluss daran als Ingenieurin bei der Firma Bosch tätig. In einem Aufbaustudium an der Universität Stuttgart belegte sie die Fächer Fahrzeugtechnik und Berufs-, Wirtschafts- und Technikpädagogik. Nach Abschluss des zweiten Staatsexamens an einer beruflichen Schule promoviert sie seit September 2007 an der Universität Stuttgart im Bereich der Wirtschaftspädagogik zum Thema Wissenstransfer in Projektübergabeprozessen.
Vortrag: Der erfolgreiche Wissenstransfer in Projektübergabeprozessen
- Ausgangsproblem
- Optimierungsprogramm zu Verbesserung von Projektübergaben
- Einführung und Umsetzung des Programms in der Praxis
- Erfahrungsbericht
Am Stuttgarter Technology Center der Sony Deutschland GmbH wurde in Kooperation mit der Universität Stuttgart ein Optimierungsprogramm für den Wissenstransfer in Projektübergabeprozessen entwickelt. Hierzu wurden Handreichungen und Formulare für die Mitarbeiter erstellt, so dass eine strukturierte und geplante Übergabe durchgeführt werden kann. Die Mitarbeiter wurden zusätzlich in einer internen Schulung zu Projektübergaben auf zukünftige Projektübergaben vorbereitet. Der Vortrag geht auf die Inhalte des Programms genauer ein und stellt die Umsetzung in der Praxis vor.
Siegmar Pallaschke, European Satellite Operations Centre
Siegmar Pallaschke war über 40 Jahre beim European Satellite Operations Centre (ESOC) als math. Analyst innerhalb der Flugdynamik tätig. Seit 2003 Mitarbeit auf dem Wissensmanagement-Gebiet, bis November 2007 als ESOC Angestellter, danach als freier Mitarbeiter.
Vortrag: Zwischen Himmel und Erde - Wissensmanagement im Europäischen Satellitenkontrollzentrum
-
Sicherung, Teilung und Bewahrung von Wissen.
-
Das Drei-Phasen Programm zur Entwicklung des ESOC Wissensmanagementsystems.
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Aufgliederung der technischen Bereiche in Wissens-Gebiete, Felder und Bestandteile.
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Neuartige Methoden zum Wissensicherungsprozess und deren Ergebnisse.
Im ersten Teil werden die Schritte beschrieben, die für den Wissenssicherungs-Prozess von Bedeutung sind: Erwartungen und Kommunikationsregeln vereinbaren, Struktur und Ausführung der Interviews analysieren, Liste der Fragen vorbereiten, um das implizite Wissen zu erreichen, Prüfung des erarbeiteten Materials, usw. Im zweiten Teil werden die verschiedenen für den Wissenssicherungs-Prozess verwendeten Techniken und deren Anwendung dargestellt. Bezüglich der Anwendung werden außerdem einige Fragen angesprochen, und zwar: Wissenssicherung in einer begrenzten Zeit, Häufigkeit der Interviews, Beurteilung und Vermittlung des Inhalts.
Ulrich B. Rehrmann, GMVK Consulting Group GmbH
Jahrgang 1953, Studium der Kommunikations- und Druck-Technologie an der Bergischen Universität, Wuppertal, seit 27 Jahren selbstständig unternehmerisch tätig in mittelständischen Industrie-Unternehmen, Mitbegründer der GMVK Consulting Group, mit dem Schwerpunkt Geschäftsprozessoptimierung in der Unternehmenskommunikation und im Einkauf, ehrenamtliche Tätigkeiten als Vizepräsident der IHK Münster und im geschäftsführenden Vorstand des VDMWL, Aufsichtsratsvorsitzender eines Medienunternehmens.
Vortrag: Wenn wir wüssten, was wir wissen . . . - Wissensmanagement in der Produktkommunikation als Erfolgsfaktor im Unternehmen
- Wissensmanagement im Bereich Produktinformationen: „Ein Weg aus dem Millionengrab!“
- Der Paradigmenwechsel im Kommunikationsverhalten unserer Gesellschaft: Information und Kommunikation als Schlüssel zum Erfolg
- Die Herausforderungen unserer globalen Informationsgesellschaft an die Unternehmenskommunikation
- Mit Information-Chain-Management können sowohl in der Produkt-Kommunikation als auch im Einkauf große Einsparpotentiale gehoben werden
- Wachsen mit und durch Wissensmanagement: globale Märkte erschließen mit bedarfs- und mediengerechter Produktkommunikation
Der Paradigmenwechsel im Kommunikationsverhalten unserer globalen Informationsgesellschaft stellt enorme Anforderungen an das Wissensmanagement innerhalb der Unternehmenskommunikation der produzierenden Industrie. Weitgehend digitalisierte Informationsflüsse vielfältigster Art stellen global agierende Unternehmen vor die große Herausforderung, ihr gesamtes Produkt- und Unternehmenswissen jederzeit, für jeden Ausgabekanal - analog oder digital – und in jeder beliebigen Sprache verfügbar zu machen.
Klaus Reichenberger, intelligent views GmbH
Klaus Reichenberger ist Mitgründer und Geschäftsführer der
intelligent views GmbH. Er leitet die Bereiche Knowledge Engineering und
Marketing ist damit auch verantwortlich für Beratung und Produktinnovation.
Schwerpunkt des Knowledge Engineering ist die Beratung,
Konzeption und Durchführung erfolgreicher Wissensmanagement-Projekte im
Großkundensegment.
Vor der
Gründung von intelligent views forschte er bei der Fraunhofer Gesellschaft in
den Bereichen Visualisierung und Semantik.
Vortrag: Semantik als Zukunft der Wissensarbeit
- Was können die unterschiedlichen semantischen Lösungen real leisten
- Abstufungen semantischer Lösungen, Nutzen und Kosten
- Business Value von Semantik am Beispiel von Projekten
Der Vortrag zeigt am Einsatz semantischer Wissensnetze in der Industrie: wofür semantische Technologien geeignet sind und wofür nicht; wie Skills, Projekte, Prozesse, Communities profitieren können; wie vorhandene Technologien wie Suchmaschinen, Wikis oder z.B. SharepointTM mit Semantik angereichert werden. Wir stellen verschiedene semantische Technologien gegenüber, Erfahrungswerte zu realem Aufwand und Nutzen runden den Vortrag ab.
Uwe Richter, Mindjet GmbH
Uwe Richter trägt seit dem 1.11.2007 die Verantwortung für die gesamte
EMEA-Organisation sowohl hinsichtlich des operativen Geschäfts als auch der
strategischen Ausrichtung. Uwe
Richter bringt insgesamt 19 Jahre Erfahrung im Bereich Vertrieb und Management
bei führenden Software-Anbietern für Business Intelligence und Corporate
Performance Management mit. Vor seinem Eintritt bei Mindjet leitete Richter die
CPM Business Unit in EMEA bei Infor mit insgesamt 250 Mitarbeitern. In den Jahren
1989 bis Mitte 2006 baute er Cognos in Deutschland mit auf und trug als Area VP
Central und Eastern Europe in den letzten 5 Jahren maßgeblich zum Erfolg bei. Richter
wird bei Mindjet das Hauptaugenmerk auf den Ausbau der EMEA Absatzwege sowie
die Steigerung der Umsätze in den Top-Zielmärkten Europas legen.
Vortrag: Visual Collaboration - Die vierte Entwicklungsstufe des Mindmappings
- Neue Kultur der Zusammenarbeit
- Verknüpfung von Collaboration Tools mit den Innovationen des Web 2.0
- Teams arbeiten simultan von jedem Fleck der Welt, am selben Dokument
- Wissen und Fähigkeiten des Einzelnen werden zu einem Teil des ganzen
Bei den meisten Collaboration-Lösungen liegt der Fokus eindeutig auf der Kommunikation im Team, eine der häufigsten Anwendungen ist deshalb das Web Conferencing. Diese Technologie vereinfacht zwar Meetings und fördert den Meinungsaustausch, doch endet die Unterstützung dabei leider genau dann, wenn es an die Umsetzung geht. Das neue Zauberwort heißt deshalb Visual Collaboration.
Vera Schormann, B. Braun Melsungen AG
Vera Schormann ist praktische Betriebswirtin; seit 1984 bei der B. Braun Melsungen AG beschäftigt. B. Braun ist ein weltweit führender Gesundheitsversorger, Produkte und Dienstleistungen sind auf unterschiedliche medizinische Felder ausgerichtet. 10 Jahre im strategischen, internationalen Produktmarketing beschäftigt und 5 Jahre als unternehmensweiter Projektmanager-/leiter in verschiedenen Projekten tätig. Weitere 3 Jahre als Projektmanager an dem Aufbau des weltweiten Unternehmensportal beteiligt. Seit 2004 verantwortlicher Manager/Leiter des Unternehmensportals und ab 2005 Aufbau und Leitung der Stabsabteilung „Corporate Knowledge Management Systems & Services“.
Vortrag: Strategische Wissensvernetzung im globalen Healthcare Unternehmen - Die Mitarbeiterexpertise im Zentrum des Wissensaustauschs
- Sharing Expertise als Basis des B. Braun Knowledge Management (KM)
- Das Intranet “BKC” als globale KM Plattform für Mitarbeiter
- Klassisches KM wird durch „Social Computing“ ergänzt
- Ziel ist der vernetzte Mitarbeiter zum Expertiseaustausch
Mit „Sharing Expertise“ als Unternehmensleitlinie stellt B. Braun klar,
wohin die Reise im Wissensmanagement des weltweit tätigen Medizintechnik- und
Pharmakonzerns geht.
Jedem einzelnen Mitarbeiter und perspektivisch auch Kunden werden Handlungsmöglichkeiten
und Plattformen eröffnet, um mit Wissen und
Erfahrungen die Geschäftsprozesse zu optimieren.
1989 Abschluss als Dipl.-Ing. Maschinenwesen an der Technischen Universität München; 1990-2005 Siemens AG: Interner Unternehmensberater für Produktivitäts- und Prozessverbesserung, Leiter der strategischen Planung auf Geschäftsgebietsebene, Zukunftsforscher für Mega-Trends, Innovationsmanager für Technologieentwicklung; 2005-2006 BenQ Mobile: Implementierungsmanager für Portfolio Management; seit 2007 FENWIS GmbH: Geschäftsführer, Schwerpunkte: Wissenstransfer, e-Learning, Strategieplanung
Vortrag: Wissen vernetzen – Grundlage für schnelle Wissensflüsse - Mensch, Technik und Wissen erfolgsfördernd verbinden
- Wissen ist heute nur in Köpfen von Menschen, außerhalb finden wir Informationen.
- Die angemessene Balance zwischen Mensch und Technik ist Erfolgsfaktor für Nutzen aus Wissenstransfer.
- Kompetentes Handeln basiert auf strukturiertem Wissen und situativ verfügbaren Erweiterungen, die seinen Wert steigern.
- Erfolgreicher Wissensaustausch ist tatsächlich ein Tauschgeschäft.
Wirksame Wissensflüsse benötigen vielseitige Kommunikations-wege. Eine Wissensstrategie beschreibt den Unternehmensplan für vernetztes Wissen – mit Menschen und Technik.
Die effiziente Nutzung verschiedener Wissensarten wie Theorie, Anwendung, Erfahrung, ist ein wichtiger Erfolgsfaktor in Organisationen. Sie ist Basis für zukünftige Wettbewerbsvorteile im dynamischen Marktumfeld von Unternehmen. Lebendige Wissensflüsse zu gestalten ist dafür eine Voraussetzung. Die Balance zwischen menschlicher Kommunikation und technischer Unterstützung hat somit besonderen Wert für das erfolgreiche Zusammenspiel von Führungskultur, Unternehmensentwicklung und Wissensnutzung.
Markus Steinbach, Namics (Deutschland) GmbH
Universität Konstanz, Diplom-Verwaltungswissenschaftler. Tätig als Internetprojektleiter bei dem Full Service Provider IMAC (Konstanz, BRD), später als Content- und Portalmanager bei CompuServe und Swissclick (mit Führungsfunktion). Bei Namics tätig seit 2004. Consulting mit Schwerpunkt Anforderungsanalyse und Konzeption bei verschiedenen Internet-, Intranet- und Extranetprojekten. Projektleitung von mehreren TYP3-Projekten. Intensive Beschäftigung mit Information Retrieval, insbesondere Suchfunktionen auf Websites und Enterprise Search.
Vortrag: Wer küsst den Frosch? - Enterprise Search zwischen Wunsch und Wirklichkeit
- Ergebnisse der Enterprise Search Studie in der Schweiz mit 233 Unternehmen
- Ca. 18% der Arbeitszeit werden in den befragten Unternehmen mit Suchen verbracht
- Eine hohe Diskrepanz besteht zwischen Bedarf und tatsächlichen vorhandenen Lösungen
- Obwohl die Defizite im Bereich Suche bekannt sind, wird i.d.R. nicht daran gearbeitet
Mit Entrerprise Search Lösungen können Sie relevante Informationen verlässlich finden. Die Umfrageergebnisse der von Namics Enterprise Search Studie repräsentieren Erfahrungen der 233 Studienteilnehmer und ergeben einen Benchmark. Der Studienbericht bietet Entscheidern Orientierung durch eine thematische Einführung sowie Empfehlungen für Implementierung und Betrieb und damit Effizienzsteigerung.
Kristin Vanselow, Siemens Enterprise Communications Gmbh & Co. KG
Kristin Vanselow schloss im März 2009 ihr Studium der Medienwirtschaft an der Technischen Universität Ilmenau ab. Studienbegleitend arbeitete sie drei Jahre als Projektvertreterin für das Bildungsportal Thüringen zur Akquise und Betreuung von Weiterbildungsangeboten an der TU-Ilmenau. Seit April 2008 ist sie bei der Siemens Enterprise Communications GmbH & Co. KG beschäftigt und erarbeitete in ihrer Diplomarbeit ein Community Management Konzept mit Methoden des Wissensmanagements zur Optimierung der organisationsinternen Kommunikationsprozesse.
Vortrag: Community Management - Wissenskommunikation in global verteilten Teams organisieren
- Umfeld und Herausforderungen
- Multimediale Kommunikation der Tiger Team Community
- Veränderungen in der Kommunikation durch Präsenz- und Verfügbarkeitsinformation
- Empirische Ergebnisse
- Handlungsempfehlungen (organisatorisch und technisch)
Die effiziente Nutzung verschiedener Wissensarten wie Theorie, Anwendung, Erfahrung, ist ein wichtiger Erfolgsfaktor in Organisationen. Sie ist Basis für zukünftige Wettbewerbsvorteile im dynamischen Marktumfeld von Unternehmen. Lebendige Wissensflüsse zu gestalten ist dafür eine Voraussetzung. Die Balance zwischen menschlicher Kommunikation und technischer Unterstützung hat somit besonderen Wert für das erfolgreiche Zusammenspiel von Führungskultur, Unternehmensentwicklung und Wissensnutzung.
Workshops
Dr. Katrin Allmendinger, vitero GmbH
Frau Dr. Allmendinger studierte Psychologie mit dem Schwerpunkt Arbeits- und Organisationspsychologie. Von 1998 bis 2008 war sie für nationale und internationale Forschungs- und Industrieprojekte am Fraunhofer Institut Arbeitswirtschaft und Organisation in Stuttgart verantwortlich. Nebenberuflich promovierte sie zum Thema „Kommunikation in desktopbasierten kollaborativen virtuellen Umgebungen“. Frau Dr. Allmendinger berät im Rahmen ihrer Firma acontrain Unternehmen und Organisationen unter anderem bei der Einführung von netzbasiertem Arbeiten und Lernen.
Workshop: Synchrone netzbasierte Kommunikation und Kooperation
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Die menschliche Seite der virtuellen Zusammenarbeit
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Der virtual team room (vitero): eine innovative, bedienfreundliche Anwendung zur Unterstützung von Wissensmanagementprozessen
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Netzbasierte Kommunikation und Kooperation bei Bilfinger Berger
Als Potenziale von netzbasierten Wissensmanagement-Angeboten werden immer wieder Orts- und Zeitflexibilität, die Offenheit und Vielfalt der Ressourcen (z. B. hinsichtlich der Visualisierung von Material und dem Kontakt zu Experten) und stärkere Transparenz über die Wissensmanagementprozesse genannt. Neue soziale Kontexte und Kooperationsformen im Wissensmanagement werden im Rahmen des Workshops im Vordergrund stehen. Nach einem Überblicksvortrag zum Thema „Synchrone netzbasierte Kommunikation und Kooperation“ werden der virtual team room (www.vitero.de) vorgestellt und industrielle Einsatzerfahrungen berichtet.
Thomas Auer, Auer Consulting & Partner
Thomas Auer ergänzte seine technische Grundausbildung mit dem Abschluss als eidg. dipl. Marketingleiter. Er ist spezialisiert für WM-Projekte im Public Service und in der Finanzwelt; konzipierte das FHS-Lernmodul «Immaterielle Unternehmenswerte», ist Autor des Buchs «ABC der Wissensgesellschaft» und entwickelte das Intellectual Capital Management System ICMS-15649, welches kürzlich einen umfangreichen Praxistest in einer heterogenen schweizerischen Institution des Public Service bestanden hat.
Workshop: Das ABC des Wissensmanagements - Kompaktes Know-How für den Unternehmensalltag
- Identifikation
- Steuerung
- Bewertung
- Kommunikation der wichtig(st)en Ressource Wissen
Für das Wissensmanagement genügt es nicht einen Knowledge Worker zu engagieren! Die erfolgreiche Gestaltung setzt den Einbezug aller Hierarchieebenen voraus. Der Workshop Wissensmanagement richtet sich an strategisch orientierte Führungskräfte. Es geht nicht darum hochqualifizierte Knowledge Manager heranzubilden: Das Ziel ist ein umfassendes Verständnis der Instrumente und Prozesse des Wissensmanagements und deren Anwendbarkeit für das eigene organisatorische Umfeld beurteilen zu können.
Gunter Friedmann, Haus Weilgut GmbH
Gunter Friedmann ist seit 11 Jahren zertifizierter Trainer für IBM Lotus Notes / Domino und seit 4 Jahren Trainer für praxisorientierte Projektmanagement-Schulungen mit der Software Weilgut MindPlan.
Horst Müller, Haus Weilgut GmbH
Horst Müller trainiert und berät rund um Mind Mapping und dessen Anwendungen. Er ist vom Buzan Centre Poole (GB) autorisierter Mind-Map-Trainer und Mitglied der vmt-Trainersocietät. In 2008 veröffentlichte der Haufe-Verlag die dritte Auflage seines Buches »Mind Mapping». Weitere Informationen unter www.mindmapping.de
Workshop: Wissen teilen und visualisieren - Neue Möglichkeiten im Projektmanagement mit Mind Maps
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Zeitsparendes Projekt- und Ressourcen-Management
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Wissen in Projekten teilen
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Mind Mapping – mehr als nur eine Kreativtechnik
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Mind Maps und Projektstrukturpläne am Computer
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Optimierung der Zusammenarbeit in Teams
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Interaktiver Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten
Dieser Workshop ist für Teilnehmer der Wissensmanagement-Tage geeignet, die zeitsparende Methoden für den Alltag kennen lernen, neue Aspekte über Mind Mapping in Kombination mit Projektmanagement erfahren wollen oder auf Lotus Notes als Groupware-Tool setzen wollen. In diesem interaktiven Workshop erstellen Sie in kurzer Zeit professionelle Mind Maps; erfahren Sie, wie Sie mit Mind Mapping Ideen generieren, Informationen strukturieren, Konzepte erstellen und Projekte steuern; lernen Sie die Vorteile von Mind Mapping am Computer kennen, wenn es um die Organisation von Wissen und die Optimierung der Zusammenarbeit in Teams geht; tauschen Sie Ihre praktischen Erfahrungen mit Mind Mapping und Teamwork mit Teilnehmern anderer Unternehmen aus
Erster intensiver Berührungspunkt mit dem Thema Wissensmanagement war die Diplomarbeit zum Thema „Wissensexpansives Integrationsmanagement bei M&A“ bei der damaligen DaimlerChrysler AG. Der Einstieg in das Berufsleben erfolgte über das internationale Traineeprogramm der Audi AG in 2001 gefolgt von zwei Jahren als „Projektmanager Wissensmanagement“. Von 2004 bis 2006 war er als Information Management Consultant bei Siemens SBS Consulting beschäftigt. Seit 2006 arbeitet er als „Referent Wissensmanagement“ bei der Festo AG & Co. KG.
Workshop: Persönliches Wissensmanagement - Strategien für produktive Wissensarbeit
- Die Bedeutung des Wissensmanagements für die individuelle Ebene
- Das persönliche (Wissens-)Netzwerk
- Die Bedeutung virtueller Medien für das Networking
- Persönliches Networking in Arbeitsprozessen produktiv nutzen
- Beispiele: Netzwerke in der globalen Arbeitswelt bei Festo
Neue Geschäftsmodelle basieren in zunehmender Maße auf Netzwerken, die neue Werte schaffen und organisatorische Grenzen überwinden. Was bedeutet das jedoch für jeden Einzelnen persönlich? Wodurch zeichnen sich „Knowledge Worker“ heute und in Zukunft aus? Wenn das Motto der WM Tage 2009 lautet „Wissen verbindet“, wie lässt sich Wissen aus der individuellen Perspektive betrachtet verbinden? Der Praxisworkshop versucht in einer Simulation (Planspiel) die Bedeutung des Wissenstransfers in Expertennetzwerken zu verdeutlichen. Im Rahmen einer Gruppenreflexion werden die wichtigsten Punkte herausgearbeitet. In einem kurzen „1x1 des Networkings“ lernen die Teilnehmer kennen, was einen guten Netzwerker ausmacht. In einem nächsten Schritt reflektieren die Teilnehmer Ihr eigenes, persönliches Netzwerk und lernen Strategien zur Netzwerkpflege kennen. Dabei wird auch auf die Bedeutung von virtuellen Medien und webbasierten Plattformen wie XING oder LinkedIn sowie Conferencing Lösungen eingegangen. In einem weiteren Block wird das Thema Networking in den betrieblichen Kontext verlagert. Am Beispiel der Aktivitäten im Rahmen des Wissensmanagements der Festo AG & Co. KG wird aufgezeigt wie strategisch ausgerichtete Wissensnetzwerke zur Erreichung der Unternehmensziele beitragen.
Dr. Elisabeth Vogel, WissensWert GmbH
Elisabeth Vogel promovierte im Fach Informationswissenschaft, gründete nach 10 Jahren als Führungskraft und Projektleiterin in einer Schweizer Versicherung die WissensWert GmbH (Schweiz). Sie ist spezialisiert ist auf die Soft Facts im Wissensmanagement und bietet als Dienstleistungen: Transfer und Sicherung von explizitem und implizitem Wissen, Entwicklung von Unternehmenskultur, Coaching von Wissensmanagement-Projekten. Sie setzt auf klassische wie auch systemische Methoden wie zum Beispiel Storytelling und Systemische Strukturaufstellungen.
Workshop: Debriefing - Lebendiges Lernen aus Projekten
- Die Barrieren beim Lernen in und aus Projekten
- Wie Sie das formelle Projekt-Debriefing bzw. das informelle Lernen aus Projekten zum Leben erwecken und pragmatisch und systematisch aufsetzen
- Experimentelles Erfahren eines hybriden Ansatzes mit Dokumenten und Workshops
- Transfermöglichkeiten in Ihrem Umfeld
Oftmals existieren zwar Projekt-Debriefing-Vorgaben, die jedoch mit der Zeit zu leeren Ritualen verkommen oder auch wieder ganz einschlafen. In diesem Workshop erfahren und erleben Sie, wie Sie formelle Projekt-Debriefings oder informelle Lessons-Learned-Sitzungen zu einem Lernerlebnis gestalten können. Wir werden dazu einen Ansatz praktisch anwenden, der Mikroartikel (nach H. Willke) und anschliessend einen Aufbereitungsworkshop einsetzt. Da wir nicht Mitglieder oder Verantwortliche desselben Projekts sind, werden wir mit diesem Ansatz unsere Erfahrungen in Bezug auf Projekt-Debriefing zusammentragen und dadurch weitere Good Practices kennen lernen.

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