Vortrag

 

Wenn KI das Bauchgefühl versteht: Wie wir implizites Wissen durch KI-gestützte Empathie und Psychologie heben

Ein Praxisbericht über den Kulturwandel von der Dokumentation zur echten Wissensextraktion – am Beispiel des FIR e. V. an der RWTH Aachen

 

Jasmina Bergen

XEPTUM Consulting AG
Functional Lead Wissensmanagement

 

 

 

Biografie

Jasmina Bergen ist Functional Lead für das Thema Wissensmanagement innerhalb HeinzAI bei der XEPTUM Consulting AG und hat damit den Fokus auf KI-gestützte digitale Zwillinge und die Transformation von implizitem Wissen in skalierbare Systeme. Sie verbindet strategisches Denken, Psychologie und Technologie, um innovative Wissensmanagement-Lösungen zu entwickeln, die Entscheidungslogiken, Erfahrung und menschliche Nuancen digital abbilden. Mit über 20 Jahren Erfahrung in Geschäftsführung, Wachstum und Digitalisierung zeichnet sie sich durch unternehmerisches Denken, starke Umsetzungsfähigkeit und die Fähigkeit aus, komplexe Technologien in konkrete Mehrwerte für Organisationen zu übersetzen.

Vortrag

Wenn KI das Bauchgefühl versteht: Wie wir implizites Wissen durch KI-gestützte Empathie und Psychologie heben
Ein Praxisbericht über den Kulturwandel von der Dokumentation zur echten Wissensextraktion – am Beispiel des FIR e. V. an der RWTH Aachen

Abstract

Klassisches Wissensmanagement stößt in der Praxis an eine unsichtbare Grenze: Während explizites Wissen problemlos dokumentiert werden kann, bleibt das eigentliche Erfahrungswissen von Expertinnen und Experten – ihr „Bauchgefühl“ und implizites Know-how – für Systeme weitgehend unzugänglich.

Der Vortrag zeigt einen neuen Ansatz, bei dem KI nicht als Ablage- oder Suchsystem eingesetzt wird, sondern als dialogischer, empathischer Sparringspartner. Durch gezielte Fragetechniken und adaptive Dialoge wird implizites Wissen systematisch erschlossen und strukturiert nutzbar gemacht. Dabei spielt auch der Faktor psychologische Sicherheit eine zentrale Rolle, da Mitarbeitende ihr Wissen in einem geschützten Rahmen oft offener teilen als in klassischen Erhebungsformaten.

Anhand eines Praxisbeispiels des FIR e. V. an der RWTH Aachen wird aufgezeigt, wie dieser Ansatz konkret umgesetzt werden kann – von der Erhebung über die Auswertung bis zur Überführung in nutzbare Systeme.

Der Vortrag macht deutlich, dass Wissensmanagement der Zukunft weniger ein reines IT-Thema ist, sondern vor allem eine Frage von Kultur, Methodik und Psychologie – und dass KI dabei zur Brücke zwischen menschlicher Intuition und systematischer Wissensnutzung werden kann.

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