Vortrag

 

450 Jahre Know-how trifft KI: Wie Wiegand-Glas Unternehmenswissen sicher nutzbar macht 

Ein Praxisbericht zwischen gewachsenen Systemlandschaften, Datensouveränität und generativer KI

 

Teresa Heyder

Wiegand-Glas Holding GmbH
Digital Transformation

Alexandra Klaffschenkel

interface projects GmbH
Sales Manager

Biografien

Dr. Teresa Heyder ist bei der Wiegand-Glas Holding GmbH im Bereich Strategie & Transformation tätig und verantwortet dort verschiedene Themen der digitalen Transformation. Sie treibt strategische Initiativen und Projekte rund um Data & AI Governance sowie den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) voran. Dazu zählen unter anderem KI-gestütztes Wissensmanagement, datenbasierte und teilautomatisierte Produktionsplanung sowie KI-basierte Anomalieerkennung in der Produktion.

Zuvor promovierte sie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg im Bereich Wirtschaftsinformatik mit einem Forschungsschwerpunkt auf dem verantwortungsvollen Management der Mensch-KI-Interaktion in Unternehmen. In ihrer heutigen Rolle verbindet sie diese wissenschaftliche Perspektive mit ihrer langjährigen Erfahrung an der Schnittstelle von Strategie, Mensch und digitaler Transformation in Organisationen. 

Alexandra Klaffschenkel ist seit 2021 bei der interface projects GmbH tätig und verantwortet dort als Sales Managerin die Betreuung und Beratung von Kunden rund um digitales Informations- und Wissensmanagement. Sie verfügt über langjährige Vertriebserfahrung sowie Expertise im Projekt- und Prozessmanagement und begleitet Unternehmen bei der Einführung und Nutzung von INTERGATOR.

Vortrag

450 Jahre Know-how trifft KI: Wie Wiegand-Glas Unternehmenswissen sicher nutzbar macht 
Ein Praxisbericht zwischen gewachsenen Systemlandschaften, Datensouveränität und generativer KI

Abstract

In einem produzierenden Industrieunternehmen mit über 450 Jahren Geschichte mangelt es nicht an Wissen. Die Herausforderung besteht vielmehr darin, dieses Wissen über gewachsene Systemlandschaften, unterschiedliche Datenquellen und Berechtigungsstrukturen hinweg schnell und verlässlich nutzbar zu machen.

Gleichzeitig verändert generative KI grundlegend, wie Mitarbeitende Informationen suchen, Wissen verarbeiten und digitale Werkzeuge nutzen. Mit der wachsenden Zahl leistungsfähiger Large Language Models (LLMs) stellt sich für Unternehmen daher nicht nur die Frage, wie sie ihr eigenes Wissen intelligent zugänglich machen, sondern auch, wie sie ihren Mitarbeitenden die Möglichkeiten generativer KI zur Verfügung stellen können – kontrolliert, sicher und im Einklang mit den eigenen Anforderungen an Datensouveränität und Governance.

Wiegand-Glas hat sich deshalb bewusst dafür entschieden, die Nutzung generativer KI nicht auszuschließen, sondern einen unternehmensseitig gesteuerten Zugang zu schaffen und diesen mit dem eigenen Unternehmenswissen zu verbinden.

Der Vortrag gibt einen praxisnahen Einblick in diesen Weg: von der Ausgangssituation und den Anforderungen über zentrale Technologie- und Architekturentscheidungen bis zur Umsetzung und zum Roll-Out unserer internen Lösung WieChat gemeinsam mit der interface projects GmbH auf Basis von INTERGATOR. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur die technologischen Möglichkeiten, sondern vor allem die Erfahrungen aus der Unternehmenspraxis: Welche Anforderungen waren für Wiegand-Glas entscheidend? Wie lassen sich bestehende Wissensquellen und Berechtigungsstrukturen integrieren? Was braucht es neben der Technologie, damit eine solche Lösung im Unternehmensalltag tatsächlich genutzt wird? Und welche Erkenntnisse ergeben sich aus dem Roll-Out?

Der Praxisbericht zeigt, wie Wiegand-Glas gewachsenes Unternehmenswissen mit den Möglichkeiten generativer KI verbindet – und wie daraus ein sicherer, zentral gesteuerter Zugang zu Wissen und KI im Unternehmen entsteht.

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